02.12 - Getränke im Mittelalter: Wein

In großen Städten konnte man kein reines Wasser trinken, da sich die Brunnen meist in der Nähe der Latrinen befanden und das Wasser verseucht war. Man trank daher Dünnbier oder Wein.

 

Die Menschen damals versetzen den Wein mit allerlei Kräutern – das war ein Erbe von den Römern. Im Mittelalter gaben die Menschen vor allem Wermut, Alant, Salbei, Raute, Polei und Minzen in den Wein. In Oberschichten auch exotische Gewürze wie Zimt, Ingwer, Gewürznelken und Safran.

 

Die Kölner hatten den Wein in der Stadt oder direkt vor den Toren angebaut. Zwischen dem 9. und 14 Jahrhundert herrschten sehr milde Temperaturen. Dieses Klima wirkte sich positiv auf den Weinbau aus, auch wenn die Qualität zu wünschen übrig ließ.

 

Köln mit 40.000 Einwohnern im Spätmittelalter verzehrte sehr viel Wein. Daher reichte der Anbau in und um die Stadt nicht für die gesamte Stadtbevölkerung aus. Er wurde vom Ober- und Mittelrhein, aus dem Elsass oder von der Mosel eingeführt.

 

 

 

Die Protagonistin aus meinem Roman kam aus einer Brauersfamilie, daher wird in meinem Roman eher Bier getrunken. Dazu wird es einen längeren Beitrag am 05.12. geben.

 

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