Premierenlesung "Die Reformatorin von Köln"

Am 02.03.17 habe ich meine Premierenlesung in Hemer im Buchladen am neuen Markt gehalten. Ich durfte mich über eine ausverkaufte Veranstaltung und ein aufmerksames Publikum freuen.

Die Premierenlesung ist immer etwas Besonderes für einen Autor/eine Autorin. Sind die Szenen gut gewählt? Kann man den Zuhörer packen? Passt das Zeitmanagement? Bei der Lesung in Hemer hat alles wunderbar geklappt: ein zufriedenes Publikum, eine Veranstalterin, die mit einladendem Ambiente und liebevollem Catering für das Wohlergehen sorgte und die Aufmerksamkeit der örtlichen Presse.

 

Bei Lesungen ist mir wichtig, nicht nur aus dem Buch vorzulesen, sondern dem Publikum einen Mehrwert zu bieten und viele Information „drum herum“ zu geben. Und natürlich kommt auch Humor und Unterhaltung nicht zu kurz.

 

Ich gestalte meine Lesungen abwechslungsreich, indem ich Szenen aus dem Buch vorlese und darüber hinaus etwas über mich, die Figuren und über meine Recherche erzähle. Das Publikum erfährt etwas über Luther, seine frühen Schriften (95. Thesen & "Ein Sermon von Ablass und Gnade"), über das Alltagsleben und das Druckergewerk des 16. Jahrhunderts. Fotos meiner Recherche, Nachdrucke der Zeit, alte Stadtpläne und weitere Requisiten lassen die Welt des 16 Jahrhunderts für das Publikum erfahrber machen.

Lesetrainings, die ich in meiner Karriere als Autorin absolviert habe, gaben mir viele hilfreiche Tipps. Zum einen bearbeite ich meine Texte vor den Lesungen sehr intensiv; sie sind danach bunt und mit vielen Hinweisen versehen. Zum anderen habe ich mich entschieden, im Stehen zu lesen, da sich die Stimme so besser entfalten kann. Mit unterschiedlichen Emotionen, Gestik und Mimik sowie verstellten Stimmen lasse ich die Szenen für das Publikum lebendig und erfahrbar werden. Und so hat mich das Feedback aus dem Publikum, ich lese sehr lebendig, besonders gefreut. Eine Zuhörerin fragte mich sogar, ob ich Hörbücher einspreche. Das mache ich nicht, aber vielleicht könnte es eine Option für die Zukunft sein? Doch vor einem solchen Schritt würde ich - ebenso wie beim Schreiben - zunächst solide Grundlagen erwerben. Doch das Schreiben steht bei mir an erster Stelle.
 
Falls Sie sich entscheiden, eine Lesung von mir zu besuchen, dürfen Sie sich auf einen interessanten und unterhaltsamen Abend freuen.

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Susanne (Sonntag, 05 März 2017 16:56)

    Glückwunsch zur gelungenen Premierenlesung der Reformatorin von Köln! Sehr lebendiger Vortrag. Ein Oskar für das "Kopfkino"! Toll auch die vielen Zusatzinfos zur Recherchearbeit.